KI im Labor — ehrlich eingeordnet

Wo es Zeit spart, wo nicht. Kein Buzzword-Bingo.

Wo KI in österreichischen Labors hilft

  • BEL2-AT-Positionserkennung aus Auftragsbeschreibung
  • ÖGK/BVAEB/SVS-Routing automatisch (welche Kasse für welchen Patienten)
  • Mahnwesen automatisch (3-Stufen, mit korrekter Frist)
  • Workflow-Vorschläge: nächster Schritt im Auftrag
  • Anomalie-Erkennung: ungewöhnliche Preise, doppelte Aufträge

Was die KI NICHT macht

  • Sie entscheidet nicht autonom über Preise
  • Sie sendet keine Rechnungen ohne Freigabe
  • Sie ersetzt keinen Zahntechniker
  • Sie ändert keine versiegelten Dokumente
KI als Assistent. Sie bleiben verantwortlich.

Datenschutz: DSG-konform

Die KI-Verarbeitung erfolgt bei US-Anbietern (derzeit Google LLC). Der Transfer ist über EU-Standardvertragsklauseln (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO) und das EU-US Data Privacy Framework abgesichert; ein AVV nach Art. 28 DSGVO liegt vor. Patientendaten werden NICHT zum Training fremder Modelle verwendet — vertraglich zugesichert. Personenbezogene Daten in Texten werden vor der Übermittlung pseudonymisiert. Die KI-Funktionen sind pro Labor abschaltbar.

Lernkurve

Erster Auftrag in GetDent: ca. 5 Min. Nach einer Woche: 80% Zeitersparnis bei Routine-Aufträgen. KI lernt aus Ihren Korrekturen, wird mit jeder Nutzung präziser.

Häufige Fragen

Wie genau ist die BEL2-AT-Erkennung?

Ca. 93% Trefferquote initial, steigt auf ~98% nach 4 Wochen Nutzung.

Erkennt die KI auch handschriftliche Aufträge?

Per Foto-Upload: ja, via OCR + KI-Interpretation. Genauigkeit hängt von Lesbarkeit ab.